für jeden leicht gemacht! Was ist Mythos und was die Realität?

Realität #2 – verlorene Handys orten

Realität #2 – verlorene Handys orten

26.09.2012

Wenn Sie es noch nicht an Ihrem eigenen Leib erfahren haben, wie es ist, wenn man sein Handy oder Smartphone verloren hat, dann kennen Sie bestimmt jemanden aus Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis, dem dieses schon einmal passiert ist. Nach dem ersten Schreck und dem wilden Suchen kommt oftmals die Ernüchterung.   Mein Handy ist wirklich weg!   Nun stellen Sie sich die Fragen. Wo habe ich es zum letzten Mal benutzt? Welchen Weg habe ich bis zum Bemerken meines Verlustes zurückgelegt? In den meisten Fällen werden Sie sich diese Fragen beantworten können und können das Gebiet des Verlustes eingrenzen.   Was aber jetzt unternehmen?   Oftmals kann man ja den Verlust des Gerätes der Anschaffungskosten wegen verkraften, auch wenn es im Geldbeutel schmerzt. Den meisten Menschen ist der Verlust der gespeicherten Daten wie Telefonnummern, Adressen, Termine, Fotos, etc. viel Bedeutsamer. Ein Verlust dieser Daten kann oftmals nicht kompensiert werden, da man wie viele andere keine Datensicherung gemacht hat und bisher der Meinung war: „Mir kann das doch nicht passieren! Ich achte sehr gut auf mein Eigentum!“ Eine Suche an Orten des möglichen Verlustes bringt oftmals auch nicht den gewünschten Erfolg. Weit weniger führen Anrufe bei hiesigen Fundbüros zum Rückerhalt des Handys. Und ehrliche Finder, die sich mit Ihnen in Verbindung setzten, liegen wohl im Promille Bereich. Spätestens jetzt kommen Sie auf die Idee, dass man sein Handy doch orten lassen kann. Wie fast jeder Mensch der einen Fernseher sein Eigen nennt, hat schon einmal einen Kriminalfilm gesehen, in dem eine Person anhand einer Handyortung ausfindig gemacht worden ist. Somit werden Sie feststellen, was dort gezeigt wird, muss in der Realität doch auch funktionieren. Die Antwort ist einfach und kurz. Ja, es funktioniert so! Aber… Das Aber steht für die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, dass Sie Ihr Handy oder Smartphone wirklich orten lassen können. Wie sie bereits von Handyortung-und-Schutz.de gelernt haben, gibt es zwei Arten der Ortung. Zum einen die per GPS und zum anderen die GSM-basierte Ortung. Für die GPS-basierte Handyortung müssen Sie vorab eine s.g. App auf Ihrem GPS-fähigen Handy installiert haben. Nur eine solche ist fähig, permanent oder in einem eingestellten Zeitintervall, Positionspunkte (Geokoordinaten) zu berechnen und auf einem Datenträger außerhalb...

Bluetooth-Sicherheit am Handy

Bluetooth-Sicherheit am Handy

19.09.2012

Die erste Sicherheitsregel am Handy oder Smartphone lautet immer:   Was ich gerade nicht benötige, deaktivieren!   Das gilt auch für die Datenübertragung mittels Bluetooth an Ihrem Handy. Sofern Sie nicht mit den gekoppelten Geräten wie Headset, Autofreisprecheinrichtung, Tastatur, etc. arbeiten, sollten Sie Bluetooth an Ihrem Handy oder Smartphone deaktivieren. Bei älteren Handymodellen war das Aktivieren oder Deaktivieren von Bluetooth noch zeitaufwendiger, als auf modernen Smartphones wie iPhones oder Android Geräten z.B. von Samsung. Hier genügen oftmals nur zwei Bildschirmberührungen, um zur gewünschten Einstellung zu gelangen. Ein kleiner Nebeneffekt des Deaktivierens ist die Schonung der Batterie. Sie wird dadurch langsamer entladen. Bluetooth besitzt aber bereits eigene Sicherheitsmechanismen. Wenn Sie Ihr Handy mit einem anderen Handy oder Smartphone per Bluetooth verbinden (koppeln) möchten und einen Verbindungsaufbau starten, so erscheinen parallel auf Ihrem Handy, als auch auf dem anderen die Aufforderung einen Code einzugeben. Nun müssen Sie sich vorab mit der anderen Person verbal austauschen und einen Code (meist Zahlencode) vereinbaren, welchen Sie in Ihr und die andere Person in deren Handy eingibt. Nach erfolgreicher Überprüfung der beiden eingegebenen Codes wird die Kopplung aktiv und ein Datenaustausch kann stattfinden. Besitzt Ihr Handy eine Kopplung mit einem anderen Gerät, so ist die Bluetooth-Datenverbindung zwischen diesen beiden Geräten nur aktiv, wenn Sie sich in der gleichen Umgebung, kleiner als 10 Meter, befinden. Andernfalls reißt die Verbindung ab, obwohl die Kopplung bestehen bleibt, so dass sie sich bei erneuter Annäherung wieder verbinden können. Da eine Kopplung eine authentifizierte (Pin- oder Passwortüberprüfte) Verbindung zweier bestimmter Geräte ist, kann diese als weniger anfällig für Angriffe gelten. Aber auch hier gilt, wenn Sie die Verbindung nicht benötigen, deaktivieren. Was wäre die graue Theorie ohne ein Beispiel? Handyortung-und-Schutz.de zeigt Ihnen anhand eines Samsung Nexus S, mit der Android Version 4.1.1 und eine Kopplung an einen Nissan Note, welche Bluetooth-Einstellungen für die Sicherheit die optimalsten sind. Um an die Bluetooth-Einstellungen zu gelangen, muss man zuerst Bluetooth aktivieren. Dafür das Samsung Nexus S zwei Wege vorgesehen. Zum einen über das Energiesteuerungs-Widget und zum anderen über die Systemeinstellungen.   oder   Nachdem Bluetooth aktiviert wurde, gelangt man durch die Berührung des Wortes Bluetooth in das dementsprechende Konfigurationsmenü und sieht, dass noch keine Bluetooth-Geräte in der Nähe...

Test mobiler Sicherheits-Produkte

Test mobiler Sicherheits-Produkte

08.09.2012

Seit 2010 erstellt der gemeinnützige österreichische Verein AV-Comparatives einen jährlichen Überblick über die aktuell vorhandenen Sicherheitsprodukte für Handys und Smartphones. So auch die aktuelle Fassung von 2012, in der Version vom 04. September. Der Bericht mit dem Vergleich von 13 Sicherheitsprodukten finden Sie unter nachfolgenden Link, als PDF Datei. http://www.av-comparatives.org/images/docs/avc_mob_201209_de.pdf Handyortung-und-Schutz hat sich den 60-seitigen Bericht durchgelesen und darin sehr gute Möglichkeiten der Sicherung und den Schutz von mobilen Endgeräten entdeckt. Für jeden Bedarf befindet sich mindestens ein Produkt darunter. Die intensiv getesteten, teilweise auch kostenlosen Produkte beinhalten unter anderem eine Diebstahlsicherung, Kindersicherung, Back-up-Funktion, Virusscanner, Suche nach vertrauenwürdigen Apps, Ortungsmöglichkeit und SMS Fernsteuerung. Täglich rufen unzählige Personen bei ihren Netzbetreibern an und teilen ihnen mit, dass sie ihr Mobiltelefon verloren haben oder es ihnen gestohlen worden ist. Nur können die Netzbetreiber oder Provider in diesem Fall nur noch eines tun. Die SIM-Karte des entsprechenden Gerätes zur weiteren Nutzung sperren. Damit hat aber der Geschädigte meist nur einen kleinen Teil seines Verlustes kompensiert. Der Schutz, der noch auf dem Handy oder Smartphone befindlichen Daten wie Telefonnummern, Adressen, E-Mails, Dokumente und Bilder ist damit aber noch nicht gelöst. Einen großen Teil davon kann man mit Hilfe einer von der AV-Comparatives getesteten Sicherheitssoftware lösen. Also nehmen Sie sich bitte zumindest einmal die Zeit und lesen sich den Bericht durch. Dann können Sie immer noch entscheiden, ob eines der Produkte für Sie in Frage kommt oder...

Mythos #2 – kostenlose Handyortung

Mythos #2 – kostenlose Handyortung

04.09.2012

Um das gleich vorweg zu nehmen. Eine kostenlose Handyortung gibt es nicht! Im GSM-Bereich: Obwohl die Netzbetreiber von jeder deutschen SIM-Karte die Standortdaten besitzen und auch einige Zeit speichern (Speicherdauer von Netzbetreiber zu Netzbetreiber unterschiedlich), geben sie sie nicht kostenlos an uns weiter. Lediglich durch eine richterliche Anordnung, in einer schwerwiegenden Straftat, müssen die Netzbetreiber die Standortdaten an die Polizei kostenlos aushändigen. 2002 haben die Netzbetreiber erkannt, dass man die sowieso vorhandenen Standortdaten deutscher SIM-Karten gut verkaufen kann. Schnell hatten sich einige Firmen darauf spezialisiert und Internetdienstleistungen angeboten, die diese Daten bei den Netzbetreibern einkauften, schön in Straßeninformationen und Landkarten verpackten und an zahlende Kunden zur Verfügung stellten. Auch werden bis heute keine s.g. Flatrates angeboten, da die Preismodelle der einzelnen Netzbetreiber dieses nicht vorgesehen haben. Sie lassen sich jede einzelne Handyortung bezahlen. Aus diesen Grund muss man sehr vorsichtig sein, wenn Sie eine Werbung im Internet sehen, die eine kostenlose GSM-basierte Handyortung anbietet. Eine Ortung für einen einmaligen Test zur Kundengewinnung kann es durchaus geben, aber niemals dauerhafte kostenlose Handy- oder Smartphoneortungen. Im GPS-Bereich: Wenn Ihr Handy oder Smartphone über ein GPS-Modul verfügt, so kann dieses eingeschaltet werden und Ihr Gerät ermittelt seinen Standort, sofern es Verbindungen zu GPS-Satelliten besitzt. Diese Prozedur ist zuerst einmal völlig kostenlos. Sie können die ermittelten Koordinaten mit Hilfe einer gespeicherten Karte nutzen, um sich z.B. in einer fremden Stadt zurechtzufinden oder sich das nächste Restaurant anzeigen zu lassen. Aber ist denn die Karte schon kostenlos? Einige auch noch so kleine Karten-Apps kosten, auch wenn nur einige Euro. Somit ist es nicht mehr kostenlos. In der Regel kann man aber sagen, wenn Sie sich an Ihrem eigenen Handy selber orten und sich das Ergebnis anzeigen lassen, ist es fast kostenlos bis sehr sehr günstig. Wenn Sie jedoch ein anderes Handy, vorausgesetzt Sie besitzen die Erlaubnis dazu, orten möchten, dann wird es erstens etwas komplizierter und zweitens auch kostenpflichtig. Auf die technischen Details wird in diesem Artikel nicht eingegangen. Nur so viel dazu. Es gibt bei einer GPS-Fremdortung eine Push- und eine Pull-Möglichkeit. Push, das geortete Handy oder Smartphone sendet Ihnen seine Standortinformationen auf Ihr Handy per SMS oder zur Abrufung an ein Internetportal per Datenübertragung. Pull, Sie sprechen...